- Ergebnisqualität (30%) 7,0
- Funktionsumfang (25%) 8,0
- Benutzerfreundlichkeit (20%) 9,0
- Preis-Leistung (15%) 9,0
- Support & Verlässlichkeit (10%) 8,0
Du willst regelmäßig Blogtexte, Social-Posts und Produktbeschreibungen schreiben, ohne dafür gleich 40 oder 50 Dollar im Monat hinzulegen. Genau in diese Lücke zielt Easy-Peasy.AI. Das Tool wirbt mit über 170 Vorlagen, mehreren KI-Modellen unter einer Oberfläche und einem Einstiegspreis von 8 Dollar im Monat. Für diesen Test habe ich den kostenlosen Plan und den Starter-Plan zwei Wochen lang im Alltag benutzt, von der Blog-Einleitung bis zum LinkedIn-Post. Dabei ging es mir weniger um die Werbeversprechen als um die Frage, ob das Tool im täglichen Schreiben wirklich Zeit spart und ob die Ergebnisse ohne große Nacharbeit brauchbar sind. Das Ergebnis vorweg. Easy-Peasy.AI ist ein solider, sehr günstiger Allrounder mit großer Vorlagensammlung, der bei der reinen Textqualität aber spürbar hinter teureren Spezialisten zurückbleibt.
Was ist Easy-Peasy.AI?
Easy-Peasy.AI ist eine KI-Schreib- und Content-Plattform, die seit November 2022 online ist. Der Anbieter hat das Tool von Anfang an als breite Werkzeugkiste angelegt und nicht als reinen Texteditor. Neben dem Schreiben kannst du Bilder generieren, Audio transkribieren, Text in Sprache umwandeln und eigene Chatbots bauen. Nach Angaben des Anbieters nutzen über 3,5 Millionen Menschen die Plattform, was für ein Tool aus dem günstigen Preissegment eine ordentliche Reichweite ist.
Die Kernfunktion lässt sich in einem Satz beschreiben. Du wählst eine Vorlage, fütterst sie mit ein paar Stichworten und bekommst einen fertigen Textentwurf. Im Hintergrund greift Easy-Peasy.AI auf mehrere große Modelle zu, darunter GPT-5, Claude (Sonnet und Opus), Gemini und DeepSeek (Stand Juni 2026). Du kannst je nach Aufgabe frei zwischen diesen Modellen wechseln, statt dich auf eines festzulegen. Die Zielgruppe sind Solo-Selbständige, kleine Marketing-Teams, Blogger und Social-Media-Manager, die viel Content in kurzer Zeit brauchen und kein großes Software-Budget haben. Das Alleinstellungsmerkmal ist die Kombination aus niedrigem Preis, sehr vielen Vorlagen und einer Oberfläche, die auch Einsteiger ohne Einarbeitung verstehen. Der Anbieter wirbt zusätzlich mit Zertifizierungen wie SOC2, ISO 27001 und DSGVO-Konformität, was für Unternehmenskunden mit Datenschutzanforderungen relevant sein kann.
Im Markt ordnet sich Easy-Peasy.AI damit als günstige Generalist-Lösung ein. Während bekannte Namen wie Jasper oder Writesonic auf einzelne Stärken setzen, etwa Markenführung oder SEO-Content, will Easy-Peasy.AI möglichst viele Aufgaben mit einem einzigen Abo erschlagen. Genau dieser Anspruch erklärt sowohl die Stärken als auch die Schwächen, die mir im Test begegnet sind.
Easy-Peasy.AI im Test: So bin ich vorgegangen
Getestet habe ich den kostenlosen Plan und den Starter-Plan über zwei Wochen. Meine Use Cases waren typische Aufgaben aus dem Content-Alltag, also Blog-Einleitungen, komplette Kurzartikel, Produktbeschreibungen, Social-Media-Posts und ein paar Newsletter-Betreffzeilen. Zusätzlich habe ich die Bildgenerierung und die Transkription kurz angetestet, um den Allrounder-Anspruch zu prüfen. Die Chatbot-Funktion und die API habe ich bewusst ausgeklammert, weil sie für die typische Schreib-Zielgruppe zweitrangig sind. Alle Texte habe ich auf Deutsch und auf Englisch erzeugt, um die Sprachqualität in beiden Sprachen zu vergleichen. Bewertet habe ich Bedienung, Funktionsumfang, Ergebnisqualität, Preis-Leistung sowie Support und Verlässlichkeit. Für die Ergebnisqualität habe ich jeden Output zweimal angesehen, einmal direkt nach dem Generieren und einmal mit der Frage, wie viel Nacharbeit nötig wäre, bis der Text veröffentlichungsreif ist.
Easy-Peasy.AI Funktionen im Überblick
| Funktion | Vorhanden | Einschätzung |
|---|---|---|
| Vorlagen-Bibliothek (170+) | Ja | Größte Stärke, deckt fast jeden Content-Typ ab |
| Mehrere KI-Modelle (GPT-5, Claude, Gemini) | nur Paid | Premium-Modelle erst ab Starter, im Free-Plan stark begrenzt |
| Langform-Editor für Blogartikel | Ja | Funktioniert, ist aber simpler als bei reinen Schreib-Spezialisten |
| Bildgenerierung | Ja | Brauchbar für Illustrationen, kein Ersatz für Midjourney |
| Audio-Transkription und Text-to-Speech | Ja | Solide für kurze Clips, Kontingente knapp im Einstieg |
| Eigene Chatbots | Ja | Nettes Extra, im günstigen Plan in der Zahl begrenzt |
| Markenstimme / Brand Voice | nur Paid | Ab Starter, hilft bei konsistentem Ton |
| API-Zugang | nur Paid | Erst im Unlimited-Plan |
In der Breite spielt Easy-Peasy.AI seine Stärke aus. Die Vorlagen sind sauber nach Anwendungsfall sortiert, und für so gut wie jede Content-Aufgabe findest du einen passenden Startpunkt, vom Instagram-Caption-Generator über die AIDA-Formel bis zur Produktbeschreibung für den Onlineshop. Besonders praktisch fand ich, dass alle Werkzeuge unter einem Dach liegen. Du springst von der Blog-Vorlage zur Bildgenerierung, ohne das Tool zu wechseln, und kannst einen Text direkt in eine kurze Audioversion umwandeln. Für Einsteiger ist das ein großer Vorteil, weil sie nicht erst lernen müssen, wie man ein KI-Modell gezielt anspricht. Die Oberfläche ist aufgeräumt, und die wichtigsten Werkzeuge erreichst du mit wenigen Klicks aus dem Dashboard heraus.
Schwächer wirkt die Plattform, sobald es in die Tiefe geht. Der Langform-Editor reicht für kurze Artikel, bietet aber weniger Steuerung als spezialisierte Tools, etwa bei der Gliederung, dem Einbinden von Recherche oder der Feinkontrolle über den Ton. Die Bildgenerierung und die Audiofunktionen sind nette Beigaben, ersetzen aber keine dedizierten Werkzeuge und stoßen bei höheren Ansprüchen schnell an Grenzen. Beim Wechsel zwischen den Modellen merkst du außerdem deutliche Qualitätsunterschiede, sodass du für gute Ergebnisse wissen solltest, welches Modell sich für welche Aufgabe eignet. Wer wirklich nur lange, hochwertige Texte braucht, merkt schnell, dass die Funktionsbreite hier wichtiger genommen wurde als die Tiefe der einzelnen Module.
Im konkreten Arbeiten heißt das. Kurze Texte wie Produktbeschreibungen, Anzeigentexte oder Social-Posts gelingen flott und oft schon im ersten Anlauf gut. Bei einem 1.000-Wörter-Blogartikel dagegen musste ich Gliederung, Übergänge und einzelne Formulierungen mehrfach nachschärfen, bis das Ergebnis stimmig war. Die Vorlagen helfen beim Start, ersetzen aber kein redaktionelles Auge. Für ein Tool dieser Preisklasse ist das ein fairer Kompromiss, du solltest es nur wissen, bevor du dein gesamtes Langform-Geschäft darauf aufbaust.
Easy-Peasy.AI Preise und Pläne
Beim Preis gehört Easy-Peasy.AI zu den günstigsten Anbietern im Markt. Der kostenlose Plan gibt dir 1.000 Wörter, ein Bild-Credit und Zugriff auf die Vorlagen, taugt also nur zum Ausprobieren. Der eigentliche Einstieg ist der Starter-Plan für 8 Dollar im Monat (Stand Juni 2026), der im Jahresabo auf 96 Dollar sinkt. Darüber liegen der Unlimited-50-Plan für 12 Dollar im Monat und der Unlimited-Plan für 16,50 Dollar im Monat (Stand Juni 2026), letzterer mit API-Zugang und Prioritäts-Support. Auf alle Jahresabos gibt der Anbieter rund 40 bis 50 Prozent Rabatt und eine Geld-zurück-Garantie über 30 Tage.
Im Marktvergleich ist das ein Kampfpreis. Vergleichbare Allrounder und reine Schreib-Tools verlangen oft das Drei- bis Fünffache für ähnliche Wortkontingente, manche starten erst bei 40 Dollar im Monat. Wer hauptsächlich Texte braucht und kein riesiges Volumen fährt, kommt mit dem Starter-Plan sehr preiswert weg. Ein Haken bleibt. Die Premium-Wortkontingente sind im Starter mit 50.000 Wörtern überschaubar, sodass Vielschreiber recht schnell in den Unlimited-Plan wechseln müssen. Wer dagegen viel mit den unbegrenzten Standardmodellen arbeitet, kann auch im günstigeren Plan erstaunlich weit kommen. Für den typischen Alltag mit Social-Posts und kurzen Texten reichten mir die Kontingente des Starter-Plans im Testzeitraum gut aus. Insgesamt stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis für die anvisierte Zielgruppe klar. Selbst der teuerste Unlimited-Plan bleibt mit 16,50 Dollar im Monat (Stand Juni 2026) unter dem, was viele Wettbewerber als Einstiegspreis verlangen, und bringt dafür API-Zugang und priorisierten Support mit.
Preise und Pläne
| Plan | Preis | Leistung | Für wen |
|---|---|---|---|
| Free | 0 $/Monat | 1.000 Wörter, 1 Bild-Credit, 170+ Vorlagen, 1 Bot | Ausprobieren |
| Starter | 8 $/Monat (96 $/Jahr) | 50.000 Wörter (Sonnet/GPT-5), 200 Bild-Credits, 3 Markenstimmen | Solo-Selbständige, Einsteiger |
| Unlimited 50 | 12 $/Monat (144 $/Jahr) | Unbegrenzt Standardmodell, 50.000 Premium-Wörter, 300 Bild-Credits | Regelmäßige Schreiber |
| Unlimited | 16,50 $/Monat (198 $/Jahr) | 100.000 Premium-Wörter, 500 Bild-Credits, API-Zugang, Prioritäts-Support | Vielschreiber, kleine Teams |
Alle Preise ohne Gewähr. Stand: June 2026.
Easy-Peasy.AI Erfahrungen: Stärken und Schwächen
Nach zwei Wochen fällt mein Eindruck zwiespältig aus, klar zum Positiven kippend. Die Bedienung sitzt sofort, die Vorlagenfülle nimmt dir Denkarbeit ab, und der Preis macht das Tool zu einem fairen Angebot für Einsteiger und kleine Budgets. Auf der anderen Seite stehen Texte, die ohne sorgfältiges Prompting schnell generisch klingen, und Premium-Kontingente, die im günstigen Plan eng sind. Auch beim Deutschen merkst du, dass die Ergebnisse manchmal etwas glatt und austauschbar wirken und eine menschliche Hand brauchen. Wer das Prompting beherrscht und die Vorlagen gezielt einsetzt, holt allerdings deutlich mehr heraus als bei einer schnellen Eingabe ohne Kontext. Die folgende Übersicht fasst zusammen, was im Test überzeugt hat und was nicht.
Stärken
- Sehr günstiger Einstieg ab 8 $/Monat plus kostenloser Plan zum Testen
- Über 170 Vorlagen für fast jeden Content-Typ
- Allrounder mit Text, Bild, Audio und Chatbots unter einer Oberfläche
- Einfache Bedienung, auch für KI-Einsteiger sofort verständlich
Schwächen
- Texte klingen ohne sorgfältiges Prompting oft generisch
- Premium-Wortkontingente im günstigen Starter-Plan knapp
- Einzelne Nutzer berichten von Problemen bei der Rückerstattung
Was sagen andere Nutzer?
Das Stimmungsbild auf den Bewertungsplattformen passt gut zu meinem Testeindruck. Auf G2 und Capterra loben Nutzer vor allem die einfache Bedienung, die große Vorlagenauswahl und die Zeitersparnis im Alltag. Auf Product Hunt wird der niedrige Preis im Vergleich zu bekannteren Tools wie Jasper hervorgehoben. Auf Trustpilot, wo die meisten Bewertungen liegen, kommt der menschliche Support besonders gut weg, einzelne Stimmen berichten allerdings von Problemen bei der Rückerstattung. Quer über die Plattformen entsteht so das Bild eines freundlichen, zugänglichen Tools mit gutem Service. Die Bewertungen liegen durchweg im positiven Bereich, auch wenn die Zahl der Rezensionen je nach Plattform schwankt und manche Wertungen auf einer kleinen Basis beruhen.
Kritisch angemerkt wird, dass die Ergebnisse ohne gutes Prompting oft durchschnittlich ausfallen und die kostenlose Version stark eingeschränkt ist. Vereinzelt wird auch die Modellgenauigkeit als verbesserungswürdig beschrieben. Genau das deckt sich mit meiner Erfahrung. Die Texte sind brauchbar, brauchen aber meist eine zweite Runde, bevor sie wirklich sitzen.
Für wen eignet sich Easy-Peasy.AI?
Gut geeignet für Solo-Selbständige, Blogger und kleine Marketing-Teams mit knappem Budget. Wer viele unterschiedliche Content-Formate bedienen muss und dafür eine günstige Werkzeugkiste sucht, bekommt hier viel Funktion fürs Geld. Auch Einsteiger ohne KI-Erfahrung finden sich dank der Vorlagen schnell zurecht und müssen sich nicht erst in das Schreiben von Prompts einarbeiten.
Bedingt geeignet für Vielschreiber und Content-Agenturen. Das Tool kann das Volumen abdecken, dann landest du aber zwangsläufig im Unlimited-Plan. Bei sehr hohen Qualitätsansprüchen an Langform-Texte musst du außerdem viel nachbearbeiten, was den Zeitvorteil teilweise wieder auffrisst. Für die Erstellung vieler kurzer Texte und Entwürfe bleibt es trotzdem ein nützliches Werkzeug, das den Tag spürbar entlastet.
Nicht geeignet für Teams, die professionelle Langform-Inhalte mit feiner Steuerung, tiefem SEO-Workflow und Markenführung über viele Dokumente brauchen. Dafür sind spezialisierte Schreib-Tools mit Recherche-Funktion und stärkerem Editor die bessere Wahl. Auch wer ausschließlich Bilder oder Videos in hoher Qualität braucht, ist bei einem reinen Bildgenerator besser aufgehoben als bei einem Allrounder.
Easy-Peasy.AI Alternativen
Easy-Peasy.AI ist günstig und breit aufgestellt, deckt aber nicht jeden Anspruch ab. Wer mehr Tiefe bei Langform-Texten, eine stärkere Markenführung oder einen anderen Schwerpunkt sucht, sollte sich diese drei Alternativen ansehen. Sie unterscheiden sich vor allem in Preis, Spezialisierung und Zielgruppe und decken jeweils ab, wo Easy-Peasy.AI an Grenzen stößt.
Alternativen
Deutlich teurer, dafür stärker bei Langform-Texten, Markenführung und Team-Workflows.
Schreib-Tool mit Fokus auf SEO-Content und Artikel, mit eingebauter Recherche und stärkerem Langform-Editor.
Ebenfalls ein günstiger Allrounder, der Text, Design und Social-Media-Planung in einer Suite bündelt.
Fazit: Lohnt sich Easy-Peasy.AI 2026?
Für preisbewusste Einsteiger, Blogger und kleine Teams ist Easy-Peasy.AI eine klare Empfehlung. Du bekommst eine große Vorlagensammlung, mehrere KI-Modelle und eine Reihe von Zusatzfunktionen für einen Preis, der weit unter dem vieler Wettbewerber liegt. Wenn du schnell und günstig viel Content in unterschiedlichen Formaten produzieren willst, ist das Tool sein Geld wert.
Wer dagegen vor allem lange, redaktionell hochwertige Texte mit feiner Steuerung braucht oder eine Marke über viele Dokumente konsistent halten muss, greift besser zu einem spezialisierten Schreib-Tool. Die Textqualität von Easy-Peasy.AI ist solide, erreicht ohne gutes Prompting aber nicht das Niveau der teureren Spezialisten. Auch die Tiefe einzelner Funktionen bleibt hinter dedizierten Werkzeugen zurück.
Unterm Strich ist Easy-Peasy.AI ein ehrlicher Allrounder mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis und Schwächen bei der Tiefe. Wer mit den richtigen Erwartungen herangeht und bereit ist, die Ergebnisse nachzubearbeiten, bekommt für wenig Geld ein verlässliches Arbeitspferd für den Content-Alltag. Den kostenlosen Plan kannst du ohne Risiko ausprobieren, um zu prüfen, ob der Stil zu deinen Aufgaben passt. In meinem Test landet das Tool bei einer Gesamtnote von 8,0 von 10.