KI-Chatbots & Suche

Gemini Notebook im Test: NotebookLM mit neuem Namen

11 Min. Lesezeit Testbasis: Free + Plus
Illustration zum Testbericht über NotebookLM, Kategorie KI-Chatbots und Suche | vergleich.cc
Gemini Notebook im Test
8,4 / 10
  • Ergebnisqualität (30%) 9,0
  • Funktionsumfang (25%) 9,0
  • Benutzerfreundlichkeit (20%) 8,0
  • Preis-Leistung (15%) 8,0
  • Support & Verlässlichkeit (10%) 7,0
Preismodell
Freemium
Einstiegspreis
Kostenloser Plan, Google AI Plus ab 4,99 €/Monat
Stärke
Quellengebundene Antworten mit nachprüfbaren Belegen
Schwäche
Deutsche Audio Overviews klingen synthetischer als die englischen
Für wen
Studierende, Autoren und Beratende mit vielen eigenen Quellen
Testdauer
3 Wochen
Zu Gemini Notebook →

Du hast 40 PDF-Dateien, ein paar Sitzungsprotokolle und drei Stunden Interviewaufnahmen, und irgendwo darin steht die eine Zahl, die du brauchst. Für genau diese Lage hat Google ein Werkzeug gebaut, das seit 2023 unter dem Namen NotebookLM lief und seit dem 16. Juli 2026 Gemini Notebook heißt. Es arbeitet ausschließlich mit dem Material, das du selbst einspeist, und belegt jede Aussage mit einer Fundstelle im Original.

Dieser Test schaut sich an, was die Umbenennung praktisch geändert hat, was die neu hinzugekommene Code-Ausführung im Alltag bringt und wo das Werkzeug an Grenzen stößt. Alle Angaben zu Preisen, Limits und Funktionen haben den Stand vom 31. August 2026. Bei einem Produkt, das seine Grenzwerte mehrfach im Jahr umstellt, ist dieses Datum wichtiger als bei anderen Tests.

Was Gemini Notebook im Kern macht

Gemini Notebook ist ein Notizbuch mit einem Sprachmodell dahinter. Du legst ein Notizbuch an, lädst Quellen hinein und stellst danach Fragen an genau diesen Bestand. Aus dem Material entstehen Antworten, Zusammenfassungen, Zeitleisten, Lernkarten, Foliensätze und Audioausgaben. Ein Notizbuch entspricht in der Praxis einem Projekt, einem Mandat oder einem Buchkapitel.

Quellenbindung und Fundstellen

Der Unterschied zu anderen KI-Werkzeugen liegt in der Bindung an deine Quellen. Fragst du nach einer Kennzahl, steht neben der Antwort eine nummerierte Fundstelle. Ein Klick darauf springt in die Passage, aus der die Aussage stammt. Damit verschiebt sich deine Prüfarbeit von der Frage, ob überhaupt etwas erfunden wurde, hin zu der Frage, ob die Passage die Aussage trägt. Genau dieser Unterschied entscheidet darüber, ob ein KI-Werkzeug in professioneller Arbeit brauchbar ist.

Der Unterschied zu einem allgemeinen Chatbot

Ein Assistent wie ChatGPT oder Claude zieht sein Wissen aus dem Training und füllt Lücken notfalls mit plausibel klingenden Formulierungen. Gemini Notebook verweigert die Auskunft, wenn deine Quellen nichts hergeben. Das wirkt zunächst ärmer und ist bei Aktenarbeit der sicherere Modus. Wer eine allgemeine Frage zum Steuerrecht stellt, ist bei einem Chatbot besser aufgehoben. Wer wissen will, was die eigenen 300 Seiten Vertragswerk zu Kündigungsfristen sagen, arbeitet hier deutlich schneller.

Die Umbenennung und was sie praktisch bedeutet

Am 16. Juli 2026 hat Google den Produktnamen gewechselt. Josh Woodward, zuständig für Google Labs, beschrieb es als dasselbe eigenständige Produkt, das nun mehr im übrigen Google-Angebot mitspielt. Zum Zeitpunkt der Umbenennung nannte Google über 30 Millionen Nutzer und mehr als 600.000 Organisationen. Hinter dem neuen Namen steht Markenpflege, das Kürzel LM für „language model“ fällt weg, das Produkt rückt näher an die Marke Gemini.

Was gleich bleibt

Bestehende Notizbücher, Quellen und Freigabelinks funktionieren unverändert weiter. Die alte Adresse notebooklm.google.com leitet auf notebook.google.com um, du musst also nichts umziehen und nichts neu anlegen. Sichtbar ändern sich Logo und Beschriftungen, ausgerollt über mehrere Wochen. Reibung entsteht an einer anderen Stelle. In eigener Dokumentation, in Schulungsunterlagen, in Lesezeichen und in Prozessbeschreibungen steht weiter der alte Name. Wer Teams schult, sollte beide Namen eine Weile parallel führen.

Verzahnung mit der Gemini-App

Seit April 2026 tauchen Notizbücher auch in der App von Gemini auf. Mit dem Juli-Update gleichen sich Namen, Quellen und eigene Anweisungen zwischen der App und der eigenständigen Oberfläche ab. Fügst du in einem Gespräch mit Gemini eine Datei als Quelle hinzu, erscheint sie im zugehörigen Notizbuch. Google hat außerdem angekündigt, Notizbücher aus dem KI-Modus der Google-Suche heraus ansprechbar zu machen. Für dich bedeutet die Verzahnung vor allem, dass Recherche und Chat nicht mehr in getrennten Welten stattfinden.

Der Cloud-Rechner im Notizbuch

Die eine echte Funktionsergänzung zur Umbenennung ist ein abgeschotteter Cloud-Rechner, den jedes Notizbuch bekommt. Das Modell schreibt darin Code und führt ihn gegen deine hochgeladenen Dateien aus. Aus einer CSV-Datei mit 20.000 Zeilen entsteht eine Auswertung mit Diagramm, Datentabelle oder Tabellenblatt, ohne dass du selbst eine Formel schreibst.

Der Unterschied zur bisherigen Arbeitsweise ist im Test deutlich. Vorher hat das Werkzeug Tabellen gelesen und beschrieben, was ungefähr darin steht, mit den bekannten Rundungsfehlern eines Sprachmodells. Jetzt rechnet es tatsächlich. Eine Frage nach dem Median der Auftragswerte je Quartal führt zu einem ausgeführten Skript und einem Ergebnis, das sich wiederholen lässt. Prüfen musst du weiterhin, denn falsch verstandene Spaltenüberschriften oder stillschweigend übersprungene Leerzeilen ändern das Ergebnis, ohne dass eine Fehlermeldung erscheint.

Die Verfügbarkeit ist der Haken an der Sache. Zum Start lief die Code-Ausführung für Google AI Ultra sowie für Workspace-Konten mit entsprechendem Zugang, für AI Pro im Web folgte sie in den Wochen danach. Für die kostenlose Stufe hat Google bis zum 31. August 2026 keinen Termin genannt. Wer die Funktion braucht, muss also zahlen.

Quellen, Formate und die Grenzen beim Upload

Die Formatliste ist breit. Unterstützt werden PDF, Word (docx), TXT, Markdown, ePub, CSV, PowerPoint, Google Docs, Google Slides, Google Sheets, gängige Bildformate, Audiodateien wie MP3 und WAV, Web-Adressen sowie YouTube-Links. Audiodateien werden beim Import transkribiert, gearbeitet wird danach mit dem Text.

Im Alltag entscheiden die Feinheiten:

  • Je Quelle sind bis zu 500.000 Wörter oder 200 MB möglich, je nachdem, was zuerst erreicht ist.
  • Google Sheets wird auf 100.000 Token gekürzt, Google Slides auf 100 Folien.
  • Fußnoten und Kommentare aus Google-Dateien werden nicht importiert. Bei Manuskripten und Gutachten fehlt damit ein wesentlicher Teil des Inhalts.
  • YouTube-Videos brauchen öffentliche Untertitel und müssen mindestens 72 Stunden alt sein. Importiert wird ausschließlich das Transkript, nicht das Bild.

Für eine einzelne PDF-Datei mit einer schnellen Frage sind schlanke Werkzeuge wie ChatPDF oder Ask Your PDF zügiger am Ziel. Der Vorsprung von Gemini Notebook wächst mit der Zahl der Quellen, weil es Widersprüche zwischen Dokumenten sichtbar machen kann.

Audioübersicht und die weiteren Ausgabeformate

Die bekannteste Funktion ist die Audioübersicht. Aus deinen Quellen entsteht ein Gespräch zweier synthetischer Stimmen von etwa fünf bis zehn Minuten, das den Stoff durchgeht. Dazu kommen Videoübersichten, Infografiken, Foliensätze, Zeitleisten und Lernkarten. Die Erzeugung unterstützt nach Angaben von Google über 80 Sprachen.

Auf Deutsch bleibt das Ergebnis hinter der englischen Fassung zurück. Die Stimmen klingen glatter, Betonungen bei Fachbegriffen und Eigennamen liegen regelmäßig daneben, und die Gesprächsdramaturgie wirkt aufgesetzt. Der interaktive Modus, in dem du das Gespräch anhältst und eine Zwischenfrage stellst, ist bislang auf Englisch beschränkt. Als Wiederholung auf dem Weg zur Arbeit taugt die deutsche Audioübersicht, als Ersatz für die Lektüre nicht.

Vier Anwendungsfälle aus dem Test

Der Nutzen hängt weniger am Fachgebiet als an der Frage, ob dein Material geschlossen und stabil ist. Vier Szenarien haben sich im Test als tragfähig erwiesen, bei allen vieren gilt dieselbe Voraussetzung. Du musst wissen, welche Quellen in das Notizbuch gehören und welche nicht.

Recherche über viele Studien

Bei 25 Fachaufsätzen zu einem Thema spielt das Werkzeug seine Stärke aus. Fragen wie „welche Studien widersprechen sich bei der Stichprobengröße“ liefern eine belegte Übersicht mit Sprungmarken. Die Vorauswahl, welche Quelle überhaupt hineingehört, bleibt deine Aufgabe. Nützlich ist die Möglichkeit, die Auswertung auf einzelne Quellen einzugrenzen, etwa um zwei widersprüchliche Aufsätze direkt gegeneinander zu stellen.

Aktenarbeit mit Verträgen

Verträge, Nachträge und Protokolle in einem Notizbuch ergeben eine belastbare Suchbasis. Die Frage nach allen Fristen und Kündigungsregeln über einen Stapel Dokumente hinweg spart im Test die meiste Zeit. Für den Einsatz mit echten Mandantendaten gelten allerdings die Einschränkungen weiter unten im Abschnitt zum Datenschutz.

Lehre und Unterrichtsvorbereitung

Lehrkräfte laden Lehrplan, Fachbuchkapitel und eigene Materialien hoch und lassen daraus Lernkarten, Zeitleisten und Übungsfragen erzeugen. Weil alles an die eingespeisten Quellen gebunden ist, bleiben die Ergebnisse näher am Lehrplan als bei einem freien Chatbot. Gegenlesen bleibt Pflicht, gerade bei Datumsangaben.

Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen

Ein Notizbuch mit Handbüchern, Prozessbeschreibungen und Protokollen wird zur Auskunftsstelle für neue Leute im Team. Statt der dritten Rückfrage an die Kollegin kommt die Antwort mit Fundstelle aus dem Notizbuch. Der Pflegeaufwand ist der wunde Punkt, denn veraltete Quellen liefern selbstbewusst veraltete Antworten.

Wo Gemini Notebook an Grenzen stößt

Ohne Quellen ist das Werkzeug wertlos. Es ersetzt keine Websuche, dafür ist ein Dienst wie Perplexity die passendere Wahl. Die Exportmöglichkeiten sind weiterhin dünn, eine offene Schnittstelle für Endnutzer fehlt, und wer Ergebnisse in eigene Systeme bringen will, kopiert von Hand.

Zusammenfassungen glätten außerdem. Widersprüche zwischen zwei Quellen verschwinden in einer freundlichen Formulierung, wenn du nicht ausdrücklich danach fragst. Die Fundstelle zeigt dir, wo etwas steht, sie beurteilt nicht, ob die Quelle etwas taugt. Dazu kommt die Unruhe im Produkt selbst. Grenzwerte, Namen und Verfügbarkeiten haben sich in den vergangenen Monaten mehrfach geändert, was die Einbindung in feste Arbeitsabläufe erschwert. Wer eine Schulungsunterlage schreibt, sollte sie mit einem Stand-Datum versehen und mit dem Gedanken planen, sie zweimal im Jahr nachzuziehen.

Preise und Stufen, Stand 31. August 2026

Ein eigenes Abo für das Notizbuch gibt es nicht mehr, der Zugang hängt an den Google-AI-Abos. Die Preise gelten für Deutschland, Stand 31. August 2026:

  • Kostenlos: 0 Euro, Standardlimits, bis zu 50 Quellen je Notizbuch, nach übereinstimmenden Auswertungen rund 100 Notizbücher.
  • Google AI Plus: 4,99 Euro im Monat, doppelte Limits, 400 GB Speicher.
  • Google AI Pro: 21,99 Euro im Monat, vierfache Limits, 5 TB Speicher.
  • Google AI Ultra: ab 99,99 Euro im Monat, dazu eine größere Stufe für 219,99 Euro, höchste Limits und die neuesten Modellfunktionen.

Für Firmenkonten läuft der Zugang über Google Workspace, wo die höhere Stufe laut Anbieter in den Business-Plänen ab Standard enthalten ist. Eine ausführliche Aufschlüsselung der Abo-Stufen findest du in unserem Beitrag zu den Gemini Kosten.

Die neuen Nutzungsgrenzen ab 2. September 2026

Google stellt die Limits zum 2. September 2026 um. An die Stelle fester Tageszahlen tritt ein Verbrauchsmodell, das die Komplexität der Anfrage, das genutzte Modell, die verwendeten Funktionen und die Länge des Chats einrechnet. Das Kontingent füllt sich alle fünf Stunden wieder auf, bis das Wochenlimit erreicht ist. Reicht es für eine aufwendige Ausgabe nicht, schlägt das Notizbuch eine sparsamere Variante vor. Die bisher kursierenden Zahlen für die kostenlose Stufe, etwa 50 Chatanfragen und drei Audioübersichten am Tag, verlieren damit ihre Gültigkeit. Wie viel Arbeit im neuen Modell tatsächlich in eine Woche passt, lässt sich seriös erst nach einigen Wochen Praxis sagen.

Datenschutz und sensibles Material aus deutscher Sicht

Google schreibt in der Hilfe zu Gemini Notebook, dass die Inhalte nicht direkt zum Training der grundlegenden Modelle verwendet werden, solange du kein Feedback gibst. Gibst du Feedback, erfasst Google die zugehörigen Inhalte einschließlich Prompts, Quellen, Uploads und Ausgaben. Diese Daten können von Prüfteams gesichtet werden, bleiben bis zu drei Jahre gespeichert und fließen in Produktverbesserung und Modelltraining ein. Der Daumen nach oben ist also eine datenschutzrelevante Handlung.

Für Konten in Google Workspace und Workspace for Education gilt ein strengerer Rahmen. Dort findet nach Angaben von Google weder eine manuelle Sichtung noch eine Nutzung zum Training statt. Wer mit Mandantenakten, Patientendaten, Personalunterlagen oder Bewerbungen arbeitet, braucht ohnehin einen Auftragsverarbeitungsvertrag, und den bekommst du über ein privates Google-Konto nicht. Ein Notizbuch im privaten Konto ist für personenbezogene Daten Dritter keine geeignete Umgebung. Die Verarbeitung findet in Rechenzentren weltweit statt, eine Wahl der Region gibt es nur in den Cloud- und Workspace-Varianten mit den passenden Zusatzvereinbarungen.

Im schulischen und behördlichen Umfeld kommt eine zweite Hürde dazu. Die Vorgaben zum Einsatz von Cloud-Diensten unterscheiden sich zwischen den Bundesländern, und die Freigabe für die Einrichtung ist keine Entscheidung, die eine einzelne Lehrkraft treffen kann. Praktikabel ist deshalb die Trennung nach Material. Lehrpläne, Fachliteratur, Handbücher und veröffentlichte Studien sind unkritisch, alles mit Namen, Noten, Diagnosen oder Vertragsdaten Dritter gehört ohne geklärten Rahmen nicht in ein Notizbuch.

Ein offener Punkt betrifft die Stimmen der Audioübersicht. Der frühere NPR-Moderator David Greene hat Google im Januar 2026 verklagt und wirft dem Konzern vor, die männliche Stimme bilde seine Sprechweise ohne Erlaubnis nach. Google weist die Vorwürfe zurück und erklärt, die Stimme beruhe auf einem bezahlten professionellen Sprecher. Das Verfahren ist offen. Für den Einsatz im Unternehmen ist das ein Punkt, den man bei veröffentlichten Audioinhalten im Hinterkopf behalten sollte.

Für wen sich Gemini Notebook lohnt

Der Nutzen ist hoch, wenn du regelmäßig mit größeren Mengen eigener Dokumente arbeitest und Belegbarkeit brauchst. Das trifft auf Studierende, Autorinnen und Autoren, Beratende, Lehrkräfte, Redaktionen und Fachabteilungen zu. In diesen Fällen ersetzt ein gepflegtes Notizbuch eine Menge Suchzeit, und die kostenlose Stufe reicht für den Einstieg aus.

Wenig sinnvoll ist das Werkzeug, wenn du einen Allrounder mit Weltwissen suchst, wenn du Ergebnisse automatisiert in andere Systeme schieben willst oder wenn dein Material personenbezogene Daten Dritter enthält und dir der passende Vertragsrahmen fehlt. Wer die neue Code-Ausführung für Datenanalysen einsetzen möchte, kommt an einem bezahlten Abo derzeit nicht vorbei. Für alle anderen bleibt die kostenlose Stufe eines der stärksten Angebote in diesem Bereich, und die Umbenennung ändert daran nichts.

Häufige Fragen zu Gemini Notebook

Ist NotebookLM dasselbe wie Gemini Notebook?
Ja. Google hat NotebookLM am 16. Juli 2026 in Gemini Notebook umbenannt, das Produkt selbst bleibt dasselbe. Bestehende Notizbücher, Quellen und Freigabelinks funktionieren weiter, die alte Adresse leitet auf die neue um.
Was kostet Gemini Notebook?
Die Grundversion ist kostenlos. Höhere Limits gibt es über die Google-AI-Abos, Stand 31. August 2026 sind das AI Plus für 4,99 Euro, AI Pro für 21,99 Euro und AI Ultra ab 99,99 Euro im Monat. Ein separates Abo nur für das Notizbuch existiert nicht mehr.
Wie viele Quellen und Notizbücher sind kostenlos möglich?
In der kostenlosen Stufe kannst du bis zu 50 Quellen je Notizbuch anlegen, jede Quelle darf bis zu 500.000 Wörter oder 200 MB umfassen. Für die Zahl der Notizbücher nennen übereinstimmende Auswertungen rund 100, Google selbst weist diesen Wert in der Hilfe nicht mehr durchgängig aus.
Werden meine Dokumente zum Training verwendet?
Laut Google werden die Inhalte nicht direkt zum Training der grundlegenden Modelle genutzt, solange du kein Feedback gibst. Mit einer Feedback-Bewertung überträgst du Prompts, Quellen und Ausgaben, die dann bis zu drei Jahre gespeichert und ausgewertet werden können. In Workspace-Konten findet weder Sichtung noch Training statt.
Kann Gemini Notebook jetzt wirklich Daten auswerten?
Ja, seit Juli 2026 bekommt jedes Notizbuch einen abgeschotteten Cloud-Rechner, in dem das Modell Code schreibt und gegen deine Dateien ausführt. Daraus entstehen Diagramme, Datentabellen und Tabellenblätter. Die Funktion startete mit AI Ultra und Workspace-Konten, AI Pro folgte im Web, für die kostenlose Stufe gibt es Stand 31. August 2026 keinen Termin.
Wie gut ist die deutsche Audioübersicht?
Brauchbar als Wiederholung, schwächer als die englische Fassung. Die Stimmen klingen glatter, Betonungen bei Fachbegriffen und Eigennamen sitzen oft daneben. Der interaktive Modus mit Zwischenfragen ist bislang nur auf Englisch verfügbar.