Ein Jingle für den Podcast, Hintergrundmusik für ein Video, ein Geburtstagslied mit eigenem Text. Suno erzeugt so etwas aus einer kurzen Texteingabe, und die erste Begeisterung endet meistens bei der Frage, was das im Monat kostet und ob man die Songs überhaupt verwenden darf.
Diese Übersicht zeigt die Preise, den Credit-Verbrauch pro fertigem Song und die Rechtslage in Deutschland. Stand: 14. Oktober 2026.
Suno Preise 2026 im Überblick
| Plan | Preis pro Monat | Credits | Kommerzielle Nutzung |
|---|---|---|---|
| Free | 0 $ | 50 pro Tag (rund 10 Songs) | Nein |
| Pro | 10 $ (8 $ bei Jahreszahlung, 96 $/Jahr) | 2.500 (rund 500 Songs) | Ja, für heruntergeladene Songs |
| Premier | 30 $ (24 $ bei Jahreszahlung, 288 $/Jahr) | 10.000 (rund 2.000 Songs) | Ja, für heruntergeladene Songs |
Alle Preise ohne Gewähr. Stand: 14. Oktober 2026. Im Jahresabo sparst du 20 Prozent.
Was die kostenlose Stufe kann
Free gibt dir 50 Credits pro Tag und Zugriff auf das kostenlose Modell v6-mini. Damit lassen sich laut Suno rund zehn Songs pro Tag erzeugen, was zum Ausprobieren reicht und für private Zwecke oft schon genügt.
Zwei Grenzen sind wichtig. Die kommerzielle Nutzung ist ausgeschlossen, was auch für monetarisierte YouTube-Videos und für Musik in Werbung gilt. Dazu enthält die Free-Stufe laut Preisseite keine Song-Downloads mehr, die Songs bleiben auf der Plattform.
Pro ab 8 US-Dollar: der Punkt, an dem es sich lohnt
Pro kostet 10 US-Dollar im Monat, bei Jahreszahlung 8 US-Dollar monatlich (96 US-Dollar im Jahr). Enthalten sind 2.500 Credits, 20 Downloads im Monat und die kommerziellen Nutzungsrechte an den Songs, die du über dieses Kontingent herunterlädst. Dazu kommt der Zugriff auf die aktuellen Modelle v6 und v6-wild, mehr dazu im Beitrag zu Suno v6.
Für Podcasts, YouTube-Kanäle und kleine Werbeprojekte ist das der sinnvolle Einstieg, weil die Rechtefrage geklärt ist. Der Betrag liegt unter dem, was eine einzelne Lizenz aus einer Musikbibliothek kostet.
Die Grenze von 20 Downloads im Monat ist der Punkt, den man leicht übersieht. Erzeugen kannst du hunderte Songs, herunterladen deutlich weniger. Wer viel produziert, stößt daran zuerst. Seit dem 3. September 2026 hängt an dieser Grenze auch die kommerzielle Nutzung, weil Suno sie nur für heruntergeladene Songs erlaubt. Zusätzliche Downloads lassen sich laut Preisseite dazukaufen.
Premier ab 24 US-Dollar: für Vielproduzenten
Premier kostet 30 US-Dollar im Monat, bei Jahreszahlung 24 US-Dollar monatlich (288 US-Dollar im Jahr). Der Plan vervierfacht das Guthaben auf 10.000 Credits, hebt die Downloads auf 60 im Monat und schaltet erweiterte Bearbeitungsfunktionen sowie Suno Studio frei. Der Plan richtet sich an Menschen, die Musik in Serie brauchen, etwa für Werbeagenturen, Spieleprojekte oder Kanäle mit hoher Ausspielfrequenz.
Als Faustregel: Wer im Monat mehr als 20 fertige Songs veröffentlicht, rechnet mit Premier. Alle anderen bleiben bei Pro.
Wie viele Credits ein Song wirklich kostet
Laut Suno kostet eine Generierung zehn Credits und liefert zwei Songs, also fünf Credits pro Song. Der optionale Max Mode für längere oder anspruchsvollere Songs kostet mehr. Nach unserer Einschätzung solltest du für einen brauchbaren Song mehrere Versuche einplanen, weil Textbetonung, Länge oder Stimmung nicht immer beim ersten Mal passen.
Dazu kommen Erweiterungen, wenn ein Song verlängert werden soll, und Nachbearbeitungen einzelner Passagen. Wie viele Durchläufe ein Song braucht, hängt stark vom eigenen Anspruch ab. Aus 2.500 Credits werden deshalb meist spürbar weniger fertige Songs als die rechnerischen 500.
Die Credits aus dem Abo verfallen zum Monatsende und lassen sich nicht ansparen. Zugekaufte Credits verfallen laut Preisseite nicht, lassen sich aber nur mit laufendem Abo nutzen. Wer stoßweise produziert, sollte das bei der Planung berücksichtigen.
Die Rechtslage in Deutschland
In den Bezahlplänen überträgt dir Suno laut Nutzungsbedingungen seine Rechte an deinen Songs. Kommerziell nutzen darfst du seit dem 3. September 2026 nur Songs, die du über das Download-Kontingent deines Plans heruntergeladen hast, Remixe sind unabhängig vom Plan nur privat nutzbar. Das ist die vertragliche Seite und regelt das Verhältnis zwischen dir und dem Anbieter.
Die urheberrechtliche Seite sieht anders aus. Ein Werk im Sinne des deutschen Urheberrechts setzt eine persönliche geistige Schöpfung voraus, die bei rein maschinell erzeugter Musik fehlt. Praktisch heißt das, du darfst die Musik nutzen, hast daran aber kein eigenes Urheberrecht und kannst Dritten die Nutzung kaum verbieten.
Für die Anmeldung bei der GEMA ist das entscheidend. Rein KI-erzeugte Stücke sind nicht anmeldefähig. Kommt ein erheblicher menschlicher Anteil dazu, etwa eigener Text und eigene Melodieführung, ist die Bewertung im Einzelfall zu klären.
Ein dritter Punkt betrifft Stimmen und Stile. Songs, die erkennbar die Stimme einer real existierenden Person nachbilden, sind unabhängig von den Nutzungsbedingungen des Anbieters heikel, weil Persönlichkeitsrechte dagegenstehen.
Was bei einer Kündigung mit den Songs passiert
Die kommerziellen Nutzungsrechte gelten für Songs, die du während eines laufenden Bezahlabos heruntergeladen hast. Kündigst du, bleiben diese Rechte laut Nutzungsbedingungen für die bereits heruntergeladenen Stücke dauerhaft bestehen, neue Songs fallen dagegen unter die Bedingungen der kostenlosen Stufe.
Lade deshalb alles herunter, was du behalten oder kommerziell nutzen willst, solange das Abo läuft, denn die Free-Stufe enthält keine Downloads. Die Download-Grenze von 20 Stücken im Monat im Pro-Plan wird an dieser Stelle zum Problem, weil sich eine große Sammlung nicht in einem Rutsch sichern lässt.
Sichere zusätzlich die Prompts und Songtexte in einer eigenen Datei. Sie sind der eigentliche Wert deiner Arbeit, und sie lassen sich damit später auch bei einem anderen Anbieter weiterverwenden.
Was Suno im Vergleich kostet
Mit 10 US-Dollar im Monat, bei Jahreszahlung 8 US-Dollar, liegt Suno gleichauf mit Udio, das dieselben Preise verlangt. Riffusion heißt nach der Übernahme durch Google inzwischen Google Flow Music und startet bei 8 US-Dollar im Monat, bei Jahreszahlung bei 6 US-Dollar. Mubert beginnt bei 14 US-Dollar im Monat, die kommerzielle Nutzung gibt es dort erst im Pro-Tarif für 39 US-Dollar.
Gegenüber lizenzfreier Stockmusik ist der Preisvorteil erheblich, weil dort einzelne Titel oft zweistellige Beträge kosten. Der Nachteil ist die fehlende Rechtssicherheit im urheberrechtlichen Sinn, die eine gekaufte Lizenz mitbringt.
Der engste Konkurrent im Detail steht in den Udio Erfahrungen, die inhaltliche Bewertung von Suno in den Suno Erfahrungen.
Fazit
Für 8 bis 10 US-Dollar im Monat bekommst du bei Suno mehr Musik, als die meisten je verwenden. Der Preis ist nicht das Thema, die Rechtefrage schon.
Für private Projekte reicht die kostenlose Stufe, solange du die Songs nicht herunterladen musst. Sobald Geld im Spiel ist, brauchst du Pro, weil dort die kommerzielle Nutzung heruntergeladener Songs erlaubt ist. Wer Musik verwerten statt nur verwenden will, sollte wissen, dass an rein maschinell erzeugten Stücken kein Urheberrecht entsteht.
Aktuelle Preise direkt bei Suno
Die Preise in diesem Artikel haben den Stand Oktober 2026. Maßgeblich ist immer der Betrag, der dir im Bezahlvorgang angezeigt wird.
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