KI-Audio & Musik

Was kostet Suno 2026? Preise, Credits und die Musikrechte

5 Min. Lesezeit
Illustration zum Preisübersicht zu Suno, Kategorie KI-Audio und Musik | vergleich.cc

Ein Jingle für den Podcast, Hintergrundmusik für ein Video, ein Geburtstagslied mit eigenem Text. Suno erzeugt so etwas aus einer kurzen Texteingabe, und die erste Begeisterung endet meistens bei der Frage, was das im Monat kostet und ob man die Songs überhaupt verwenden darf.

Diese Übersicht zeigt die Preise, den Credit-Verbrauch pro fertigem Song und die Rechtslage in Deutschland. Stand: 14. Oktober 2026.

Suno Preise 2026 im Überblick

Plan Preis pro Monat Credits Kommerzielle Nutzung
Free 0 $ 50 pro Tag (rund 10 Songs) Nein
Pro 10 $ (8 $ bei Jahreszahlung, 96 $/Jahr) 2.500 (rund 500 Songs) Ja, für heruntergeladene Songs
Premier 30 $ (24 $ bei Jahreszahlung, 288 $/Jahr) 10.000 (rund 2.000 Songs) Ja, für heruntergeladene Songs

Alle Preise ohne Gewähr. Stand: 14. Oktober 2026. Im Jahresabo sparst du 20 Prozent.

Was die kostenlose Stufe kann

Free gibt dir 50 Credits pro Tag und Zugriff auf das kostenlose Modell v6-mini. Damit lassen sich laut Suno rund zehn Songs pro Tag erzeugen, was zum Ausprobieren reicht und für private Zwecke oft schon genügt.

Zwei Grenzen sind wichtig. Die kommerzielle Nutzung ist ausgeschlossen, was auch für monetarisierte YouTube-Videos und für Musik in Werbung gilt. Dazu enthält die Free-Stufe laut Preisseite keine Song-Downloads mehr, die Songs bleiben auf der Plattform.

Pro ab 8 US-Dollar: der Punkt, an dem es sich lohnt

Pro kostet 10 US-Dollar im Monat, bei Jahreszahlung 8 US-Dollar monatlich (96 US-Dollar im Jahr). Enthalten sind 2.500 Credits, 20 Downloads im Monat und die kommerziellen Nutzungsrechte an den Songs, die du über dieses Kontingent herunterlädst. Dazu kommt der Zugriff auf die aktuellen Modelle v6 und v6-wild, mehr dazu im Beitrag zu Suno v6.

Für Podcasts, YouTube-Kanäle und kleine Werbeprojekte ist das der sinnvolle Einstieg, weil die Rechtefrage geklärt ist. Der Betrag liegt unter dem, was eine einzelne Lizenz aus einer Musikbibliothek kostet.

Die Grenze von 20 Downloads im Monat ist der Punkt, den man leicht übersieht. Erzeugen kannst du hunderte Songs, herunterladen deutlich weniger. Wer viel produziert, stößt daran zuerst. Seit dem 3. September 2026 hängt an dieser Grenze auch die kommerzielle Nutzung, weil Suno sie nur für heruntergeladene Songs erlaubt. Zusätzliche Downloads lassen sich laut Preisseite dazukaufen.

Premier ab 24 US-Dollar: für Vielproduzenten

Premier kostet 30 US-Dollar im Monat, bei Jahreszahlung 24 US-Dollar monatlich (288 US-Dollar im Jahr). Der Plan vervierfacht das Guthaben auf 10.000 Credits, hebt die Downloads auf 60 im Monat und schaltet erweiterte Bearbeitungsfunktionen sowie Suno Studio frei. Der Plan richtet sich an Menschen, die Musik in Serie brauchen, etwa für Werbeagenturen, Spieleprojekte oder Kanäle mit hoher Ausspielfrequenz.

Als Faustregel: Wer im Monat mehr als 20 fertige Songs veröffentlicht, rechnet mit Premier. Alle anderen bleiben bei Pro.

Wie viele Credits ein Song wirklich kostet

Laut Suno kostet eine Generierung zehn Credits und liefert zwei Songs, also fünf Credits pro Song. Der optionale Max Mode für längere oder anspruchsvollere Songs kostet mehr. Nach unserer Einschätzung solltest du für einen brauchbaren Song mehrere Versuche einplanen, weil Textbetonung, Länge oder Stimmung nicht immer beim ersten Mal passen.

Dazu kommen Erweiterungen, wenn ein Song verlängert werden soll, und Nachbearbeitungen einzelner Passagen. Wie viele Durchläufe ein Song braucht, hängt stark vom eigenen Anspruch ab. Aus 2.500 Credits werden deshalb meist spürbar weniger fertige Songs als die rechnerischen 500.

Die Credits aus dem Abo verfallen zum Monatsende und lassen sich nicht ansparen. Zugekaufte Credits verfallen laut Preisseite nicht, lassen sich aber nur mit laufendem Abo nutzen. Wer stoßweise produziert, sollte das bei der Planung berücksichtigen.

Die Rechtslage in Deutschland

In den Bezahlplänen überträgt dir Suno laut Nutzungsbedingungen seine Rechte an deinen Songs. Kommerziell nutzen darfst du seit dem 3. September 2026 nur Songs, die du über das Download-Kontingent deines Plans heruntergeladen hast, Remixe sind unabhängig vom Plan nur privat nutzbar. Das ist die vertragliche Seite und regelt das Verhältnis zwischen dir und dem Anbieter.

Die urheberrechtliche Seite sieht anders aus. Ein Werk im Sinne des deutschen Urheberrechts setzt eine persönliche geistige Schöpfung voraus, die bei rein maschinell erzeugter Musik fehlt. Praktisch heißt das, du darfst die Musik nutzen, hast daran aber kein eigenes Urheberrecht und kannst Dritten die Nutzung kaum verbieten.

Für die Anmeldung bei der GEMA ist das entscheidend. Rein KI-erzeugte Stücke sind nicht anmeldefähig. Kommt ein erheblicher menschlicher Anteil dazu, etwa eigener Text und eigene Melodieführung, ist die Bewertung im Einzelfall zu klären.

Ein dritter Punkt betrifft Stimmen und Stile. Songs, die erkennbar die Stimme einer real existierenden Person nachbilden, sind unabhängig von den Nutzungsbedingungen des Anbieters heikel, weil Persönlichkeitsrechte dagegenstehen.

Was bei einer Kündigung mit den Songs passiert

Die kommerziellen Nutzungsrechte gelten für Songs, die du während eines laufenden Bezahlabos heruntergeladen hast. Kündigst du, bleiben diese Rechte laut Nutzungsbedingungen für die bereits heruntergeladenen Stücke dauerhaft bestehen, neue Songs fallen dagegen unter die Bedingungen der kostenlosen Stufe.

Lade deshalb alles herunter, was du behalten oder kommerziell nutzen willst, solange das Abo läuft, denn die Free-Stufe enthält keine Downloads. Die Download-Grenze von 20 Stücken im Monat im Pro-Plan wird an dieser Stelle zum Problem, weil sich eine große Sammlung nicht in einem Rutsch sichern lässt.

Sichere zusätzlich die Prompts und Songtexte in einer eigenen Datei. Sie sind der eigentliche Wert deiner Arbeit, und sie lassen sich damit später auch bei einem anderen Anbieter weiterverwenden.

Was Suno im Vergleich kostet

Mit 10 US-Dollar im Monat, bei Jahreszahlung 8 US-Dollar, liegt Suno gleichauf mit Udio, das dieselben Preise verlangt. Riffusion heißt nach der Übernahme durch Google inzwischen Google Flow Music und startet bei 8 US-Dollar im Monat, bei Jahreszahlung bei 6 US-Dollar. Mubert beginnt bei 14 US-Dollar im Monat, die kommerzielle Nutzung gibt es dort erst im Pro-Tarif für 39 US-Dollar.

Gegenüber lizenzfreier Stockmusik ist der Preisvorteil erheblich, weil dort einzelne Titel oft zweistellige Beträge kosten. Der Nachteil ist die fehlende Rechtssicherheit im urheberrechtlichen Sinn, die eine gekaufte Lizenz mitbringt.

Der engste Konkurrent im Detail steht in den Udio Erfahrungen, die inhaltliche Bewertung von Suno in den Suno Erfahrungen.

Fazit

Für 8 bis 10 US-Dollar im Monat bekommst du bei Suno mehr Musik, als die meisten je verwenden. Der Preis ist nicht das Thema, die Rechtefrage schon.

Für private Projekte reicht die kostenlose Stufe, solange du die Songs nicht herunterladen musst. Sobald Geld im Spiel ist, brauchst du Pro, weil dort die kommerzielle Nutzung heruntergeladener Songs erlaubt ist. Wer Musik verwerten statt nur verwenden will, sollte wissen, dass an rein maschinell erzeugten Stücken kein Urheberrecht entsteht.

Aktuelle Preise direkt bei Suno

Die Preise in diesem Artikel haben den Stand Oktober 2026. Maßgeblich ist immer der Betrag, der dir im Bezahlvorgang angezeigt wird.

Zu Suno →

Häufige Fragen zu Suno

Was kostet Suno im Monat?
Der Pro-Plan kostet 10 US-Dollar im Monat oder 96 US-Dollar im Jahr (8 US-Dollar monatlich) und enthält 2.500 Credits, was laut Suno etwa 500 Songs entspricht. Premier liegt bei 30 US-Dollar monatlich oder 288 US-Dollar jährlich (24 US-Dollar monatlich) mit 10.000 Credits für rund 2.000 Songs. Die Free-Stufe kostet nichts, enthält aber keine Downloads und erlaubt keine kommerzielle Nutzung. Stand: 14. Oktober 2026.
Ist Suno kostenlos nutzbar?
Ja, mit Einschränkungen. Die Free-Stufe gibt dir 50 Credits pro Tag, was laut Suno rund zehn Songs entspricht, und Zugriff auf das kostenlose Modell v6-mini. Die Songs darfst du privat nutzen und auf der Plattform teilen, herunterladen und kommerziell verwerten aber nicht. Für YouTube-Monetarisierung oder Werbung brauchst du mindestens Pro.
Wie viele Credits kostet ein Song bei Suno?
Eine Generierung kostet laut Suno zehn Credits und liefert zwei Songs, also fünf Credits pro Song. Aus 2.500 Credits im Pro-Plan werden damit etwa 500 Songs. Erweiterungen, Neuabmischungen, der optionale Max Mode und das Ersetzen einzelner Passagen kosten zusätzlich, weshalb der reale Verbrauch pro fertigem Song höher liegt.
Wem gehören die mit Suno erzeugten Songs?
In den Bezahlplänen überträgt dir Suno laut Nutzungsbedingungen seine Rechte an den erzeugten Songs. Kommerziell nutzen darfst du seit dem 3. September 2026 aber nur Songs, die du über das Download-Kontingent deines Plans heruntergeladen hast, Remixe sind generell nur privat nutzbar. Ein Urheberrecht im deutschen Sinn entsteht an rein maschinell erzeugter Musik nicht, weil dafür eine menschliche Schöpfung nötig ist. Du darfst die Musik also nutzen, kannst anderen die Nutzung aber kaum verbieten.
Kann ich Suno-Musik bei der GEMA anmelden?
Rein KI-erzeugte Musik ist nicht anmeldefähig, weil ihr die persönliche geistige Schöpfung fehlt. Anders sieht es aus, wenn ein erheblicher menschlicher Anteil dazukommt, etwa eigener Text, eigene Melodie oder eine wesentliche Bearbeitung. Die Bewertung ist im Einzelfall strittig, bei geplanter Verwertung lohnt eine rechtliche Prüfung.